VEM-Freiwillige   2017/2018   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009 

Anna  |  Carina  |  Clara  |  Debbie  |  Eunike  |  Fabian  |  Finn  |  Geeske  |  Helen  |  Johannes B  |

Johannes F  |  Jonas  |  JB  |  Julia  |  Luisa  |  Malte  |  Melle  |  Monique  |  Salome  |  Sara  |  Svenja  |

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

Ein wenig delikat: Fonds und Freiwillige

Autor: JonasBreder | Datum: 21 Januar 2014, 12:44 | 0 Kommentare

Synergieeffekte einer Projektunterstuetzung durch Funds.

(Uebrigens interessanter, als es sich anhoert Cool.)

 

 

2005, mit der Gruendung des Centers, und in den vier darauffolgenden Jahren war die Stimmung unter Gemeindemitgliedern geradezu euphorisch: 15 junge Mitarbeiter wurden ausgebildet, um in der Kindergruppe und bei allem, was anfiel, zu helfen. Frauen halfen bereitwillig mit, Essen zu bereiten, um es im Sinne der Mittelbeschaffung fuer das Center auf der Strasse zu verkaufen. Im kleinere Masse halfen Maenner, das Gebaeude im Stand zu halten. Unterhalten wurden die Leiterin des Centres, eine Buerokraft und ein Hausmeister. Dann kamen die Funds aus verschiedensten Quellen. Anfangs nicht viel, aber sie halfen natuerlich bedeutend, die Arbeit des Centres aufrecht zu erhalten. Notwendige Reparaturen, Anschaffungen und im groessten Masse Gehaelter konnten bezahlt werden. Problem: Als es dann Geld gab, begannen die freiwilligen Helfer, die Hand aufzuhalten. Niemand wollte mehr mit den Kindern arbeiten, ohne dafuer nicht zumindest eine Aufwandsentschaedigung zu erhalten. Freiwillig zu arbeiten, hiess, flexibel zu sein und abseits des eigenen Jobs noch im Empowerment Centre zu arbeiten. Aber eben nicht mehr - und das faellt auf- gratis. Vielmehr moechte ich folgende These formulieren: Geld verdraengt die Passion, die Leidenschaft, die einen Freiwilligen Mitarbeiter dazu bewegt, sich in den Dienst der Kirche zu stellen. Was meint ihr dazu? Selbstverstaendlich, und das muss hervorgehoben werden, nehme ich alles natuerlich wie immer aus meinem sehr eingeschraenkten Blickfeld wahr, was ich texte, beruht nur auf eigenen Erfahrungswerten und Berichten. Den Kern trifft dieser Beitrag aber wohl schon. Auch soll dies ueberhaupt kein Pladoeyer gegen Entwicklungsfonds sein: Sie ermoeglichen wirklich eine nachhaltige Entwicklung und sind unterstuetzenswert. So, meine Mittagspause ist fertig & die Finger dick . Bis bald!

«Neuerer Eintrag | Älterer Eintrag»

 

 

Kommentare bei alten Blogs deaktiviert.